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Informatik Security

Privatpersönen, Firmen und Regierungen sind täglich Attacken von Hackern, Viren und Trojanern ausgesetzt. Die IT Security ist das Fachgebiet der Informatik, dass sich mit der Bekämpfung dieser Angriffe beschäfitgt.

Aktuelles aus der IT-Security Welt

Sicherheit im Internet

Das Internet ermöglicht zahlreiche Anwendungen, die den Alltag erleichtern können. Als Beispiel soll etwa das Online-Banking dienen: Eine Überweisung kann in wenigen Minuten bequem von zuhause ausgeführt werden, während früher der Gang zur Sparkasse nötig war. Eben dieses Beispiel macht jedoch auch deutlich, wie wichtig Sicherheitsmaßnahmen im Internet sind. Neben einer Anmeldung auf der Webseite der entsprechenden Bank wird bei jedem Geldtransfer ein TAN-Code benötigt, der wahlweise auf das Handy gesendet wird oder aus einer Liste zu entnehmen ist. Ohne diese Vorkehrungen könnten unbefugte Personen auf fremde Konten zugreifen und erheblichen Schaden anrichten.

Viren, Trojaner und Co.

Viel alltäglicher als das genannte Beispiel sind allerdings Angriffe durch die sogenannte "Malware". Dieser Begriff dient als Sammelbezeichnung für schädliche Programme, die in der Regel über das Internet verbreitet werden.

Die bekannteste Art der Malware sind sicherlich Computer-Viren. Ein Virus ist ein Programm, das andere Dateien beschädigt und sich vermehren kann. Sind wichtige Systemdateien infiziert, kann ein fehlerfreies Arbeiten am PC nicht mehr möglich sein. Oftmals lassen sich bestimmte Anwendungen nicht mehr ausführen oder der Computer fährt unerwünscht herunter. In diesem Stadium der Infektion hilft womöglich nur noch eine Neuinstallation des Betriebssystems. Wird das Virus rechtzeitig erkannt, kann aber der Einsatz eines Anti-Virus-Programms ausreichend sein.

Bei Trojanern handelt es um spezielle Viren, die als nützliche Software getarnt sind. Sie werden von den Nutzern heruntergeladen und können beim Download nur schwer enttarnt werden.

Phishing, Adware und Spyware

In den vergangenen Jahren kann ein deutlicher Anstieg der Bedrohungen durch Spyware sowie Adware festgestellt werden. Der Begriff Spyware kennzeichnet hierbei unerwünschte Programme, die Daten des betroffenen Nutzers sammeln. Die Daten werden im Anschluss über das Internet versendet und für unterschiedliche Zwecke genutzt.

Auch beim sogenannten Phishing geht es um die Daten der Nutzer, wobei vor allem Mail-Adressen oder Passwörter im Vordergrund stehen. Die gesammelten Daten werden beispielsweise genutzt, um Werbe-E-Mails unter falscher Identität zu verschicken.

Vergleichsweise harmlos sind Adware-Programme, die in der Regel keinen Schaden anrichten. Sie werden bei der Installation eines Programmes mitinstalliert, wobei die entsprechende Option in vielen Fällen abgewählt werden kann. Adware dient größtenteils der Werbung oder Marktforschung.

Sicherheitsmaßnahmen

Eine Vielzahl der potentiellen Gefahren kann umgangen werden, wenn zum einen aktuelle Sicherheitssoftware vorhanden ist. Anti-Viren-Programme sollten regelmäßig aktualisiert und genutzt werden; die Firewall sollte stets aktiviert sein.

Auf der anderen Seite gilt es, verdächtige Webseiten zu meiden. Webseiten, die mit unseriöser Werbung überfüllt sind oder illegalen Downloads locken, sollten möglichst schnell verlassen werden.